Mittwoch, 25. Februar 2009

Die grüne Seite von SF

Da Timo die ganzen letzten Tage mit hohem Fieber das Bett hüten musste, zogen Hendrik und ich allein los. Sonntag war das Wetter ohnehin schlecht, also fuhren wir zu der größten Shopping-Mall, die ich je gesehen habe: Die Great Mall in Milpitas! Der absolute Wahnsinn und Traum jeder Shopping-Wütigen ;-) Wir hatten unseren Spaß -unser Geldbeutel eher nicht...Vorgestern nutzten wir dann den regenlosen Tag um uns das Stanford-Gelände mal ausführlicher anzuschauen: Zunächst ging´s auf den Hoover-Tower, den Präsident Hoover dem Campus spendete (oder seine Frau zu seinem Gedenken?! Ich weiß es nicht so genau...). Da es das höchste Gebäude auf dem Campus ist, hatten wir von dort ober einen tollen Rundblick. Wir unterhielten uns noch kurz mit dem Mädel, das offensichtlich als Studentenjob Touristen dort hinauf bringt und ihnen was erzählt, und fuhren dann wieder hinab um uns die Church anzuschauen -sehr hübsch! Wir schlenderten noch eine Weile über den Memorial Court und gingen dann weiter zu einem Art-Museum mit vielen Godin-Statuen davor. Da mittlerweile auch Hendrik bekennender Strabucks-Süchtiger ist, fuhren wir abermals zur University Ave um uns einen Kaffee und einige Leckereien zu kaufen.
Gestern ging es dann nach San Francisco (übrigens fahre, seit Timo nicht mehr dabei ist, ICH alle Strecken -da bin ich wirklich stolz drauf!!!). Hendrik las die Karte und wies mir den Weg innerhalb von SF. Zunächst zog es uns zur Mission Dolores, das erste und damit älteste Gebäude in SF -war ganz nett, hat uns aber auch nicht gerad vom Hocker gehauen.

Da wir gestern wirklich tolles Wetter in SF genossen und ich schon öfter gelesen hatte, dass die Twin Peaks ein beliebtes Ausflugsziel und einen tollen Überblick über die Stadt bieten, machten wir uns über die Market, die Richtung Westen sehr kurvig wird, auf den Weg dorthin. Und es war wirklich wunderschön, einen lohnenswerter Abstecher über kurvige Straßen die Hügel hinauf: man konnten vom Pazifik, über die Golden Gate Bridge die ganze Bay Area und natürlich Downtown SF überblicken.

Danach fuhren wir in den Golden Gate Park, wo wir eine ganze Weile, in Gesellschaft vieler Squirrels, durch den Botanical Garden spazierten. Diese Squirrels, wenn auch von Vielen verhasst, sind so süß und tapsig und dadurch, dass sie wohl schon oft von Besuchern angefüttert wurden, auch wirklich extrem zutraulich. Wir machten Hunderte von Bildern und einige Videos von ihnen ;-)
Nach disem Spaziergang, fuhren wir noch eine ganze Zeit durch die Straßen des Parks, hielten noch einmal für Fotos an einem künstlich angelegten Wasserfall und dort lebenden Bisons und fuhren dann in der Abendsonne am Meer entlang zurück zu Timo.

Sonntag, 22. Februar 2009

San Francisco Zoo

Gestern waren wir im Zoo von San Francisco. Diesmal waren wir jedoch nicht nur zu dritt, sondern zu viert unterwegs -Vroni, eine weitere Prakikantin der GAIS, schloss sich uns an. Sie kommt aus der Nähe von München und studiert auch Lehramt, wie Timo, allerdings für die Grundschule. Wir holten sie also ab und dackelten los zum Zoo, der sich zunächst etwas schwer finden ließ -dank Karte schafften wir es dann aber doch noch ;-) Beim Zoo angekommen, wurde unsere offensichtlich späte Ankunft (es war ca. halb 12 Uhr Mittags) von einer Amerikanerin, die den Zoo gemeinsam mit ihren Kindern schon hinter sich hatte, mit: "You´re coming and we´re leaving."kommentiert -na und?! Naja, Amis wollen irgendwie immer irgendwas sagen und alles kommentieren, ist halt so! Aber irgendwie ist es ja auch gerade das, was zumindest mir hier so gut gefällt: es sind einfach alle so offen und quatschen drauf los; so fühlt man sich auch irgendwie nicht so ungewollt hier, sondern ganz im Gegenteil sehr willkommen.
So, zurück zum Zoo: er war wirklich lohnenswert! Es gab verschiedene Routen, durch die Timo uns mit bravour führte: zum Beispiel den africa trail mit Giraffen, Zebras und Gorillas -die waren so witzig!!! Der eine schlenderte durchs Gehege, suchte sich einen Ast mit Blättern dran zum Naschen und setzte sich dann in einen Eimer, als wäre das völlig normal, und aß :-D Es gab zudem ein Insektenhaus, in das Timo unbedingt rein wollte; dort gab es ekelige Krabbeltiere und furchteinflößende Spinnen... Natürlich gab es auch viele verschiedene andere Affenarten, Löwen, Nashörner, verschiedene Bärenarten und es gab einen Outback trail, in dem viele australische Tiere beheimatet waren.
Zum Schluss waren wir noch eine Weile bei den Pinguinen -die waren so tapsig!!! Im ganzen Zoo liefen Pfauen herum, die zum Teil ihr prächtiges Gefieder ausbreiteten um ihre Liebsten zu beeindrucken.

Zu meinem Bedauern gab es leider keine Elephanten -aber so habe ich einen Grund mehr, sobald ich zurück bin, mal wieder in den Zoo Hannover zu gehen ;-) Wir haben ja bei uns auch so tolle Ausflugsziele -man fragt sich wirklich manchmal, warum man Ausflüge immer nur im Urlaub macht?!

Heute haben wir erstmal ausgeschlafen und werden den Tag wohl eher geruhsam angehen, denn mein lieber Timo ist leider krank geworden :-( Mal schauen, ob die Grippetabletten aus dem Supermarkt da Abhilfe verschaffen können?! Hoffentlich! Heute Abend wollten wir nämlich zusammen mit Vroni ihre betreuende Lehrerin, Michaela, vom Flughafen abholen und da sie Geburtstag hat auch gleich weiter in die Cheesecake factory zum Essen fahren. Mal sehen, ob das dann alles auch so klappt wie geplant?! Aber auch Kranke müssen Essen

Samstag, 21. Februar 2009

Mal wieder hier ;-)

Und schon wieder bin ich (Anna) hier bei Timo in Amerika -diesmal Hendrik im Schlepptau ;-) Die Anreise war wiedermal komplikationslos; nur wurden wir diesmal leider nicht upgegradet -ohhhh....! Timo hat uns dann netterweise mitten in der Nacht vom Flughafen abgeholt: zunächsten brachten wir Hendrik ins Hotel, dann fuhren wir weiter zu Timo und es ging sofort ab ins Bett, damit wir am nächsten Tag bereit und fit wären für SF. Das waren wir auch, nur war SF wohl noch nicht so ganz bereit für uns, denn es regnete wie aus Kübeln und man fühlte sich an good-old Bremen erinnert ;-) Was macht man also, wenn es regnet? -Klar, man geht Shoppen! Und das taten wir auch: Wir bummelten zunächst durch die University Ave und fuhren dann zu einigen Malls mit Läden wir Marshalls und Target, die billig Markenware führen. Abends ging´s dann in die Cheesecake Faktory, wo wir uns ordentlich vollfrassen. Leider regnete es auch noch an dem darauf folgenden Tag - wir wollten dennoch einen Trip nach San José machen und fuhren auch hin, leider wurde Timos wunderbares Autoleinchen immer lauter und lauter und da Timo sein Freundchen schon kennt, drehten wir lieber um und fuhren zum Mechaniker seines Vertrauens: Big Boss Mike!!! Der schickte uns erstmal wieder weg, weil er noch ein bisschen Mittagspause machen wollte und auch als wir nach 2 Stunden wiederkamen, in denen Hendrik sich mit den technischen Details via Internet vertraut machte, mussten wir noch eine knappe Stunde warten bis das Auto dann endlich auf die Hebebühne durfte; und dann der Schock: der Auspuff war entzwei...so ´ne Kacke!!! Aber kein Problem für Bis Boss Mike! Wir machten uns also auf den Weg nach Downtown Mountain View und bummelten dort ein Stündchen während der Bis Boss den Auspuff schweisste. Die Schweissnaht sah nach Hendriks Ermessen nicht besonders gut aus, aber die nächsten Wochen wird´s wohl halten ;-) Timo legte 40$ auf den Tresen und wir fuhren vom Hof -das ganze Auto wackelte und war lauter als vorher also machten wir n U-Turn und fuhren zurück: Miki war etwas erbost, weil er dachte wir wollen ihm nun was anhängen, als er dann aber selbst 2m mit dem Auto fuhr, schlug er sich selbst die Hände überm Kopf zusammen, stammelte sowas wie "Oh my god!", stiegt aus, machte seinen Hilfsarbeiter in der Werkstatt zur Schnecke und schickte ihn mit nem Schraubenschlüssel zum Auto -der kleine hatte in dem hektischen Werkstattbetrieb (außer uns war nämlich noch einer da) vergessen unseren rechten Hinterreifen wieder festzuschrauben...Naja, "so ist´s!" Als das Auto wieder heil war, war der Tag leider auch um und so kochten wir uns noch was und hangen eine Weile vorm Kamin der Zimmermanns bevors in die Koje ging. Die nächsten Tage war dann wieder besseres Wetter, sogar wirklich gutes Wetter. Es ging nach SF: einmal an den Pazifik, zum Cliffhouse mit anschließendem bummel an der Market St bis zum union Square und ein anderes Mal vom Fisherman´s Wharf bis zum Pier 39 wonach Hendrik sich Alcatraz anschaute und Timo und ich durch die hügeligen Strassen von Nob Hill wanderten, wo sogar Treppen in die Bürgersteige gehauen wurden, weil es sonst zu steil zum Laufen wäre...das war vielleicht ein Spaziergang -meine Füße schmerzen jetzt noch davon!!! Donnerstag stand dann unser erster Tagesausflug auf dem Plan: es ging zum Yosemite Nationalpark. Wir fuhren durch wunderbare Landschaften, durch Hügel- und Flachland abwechselnd und hatten bei strahlendem Sonnenschein unsere wahre Freude. Kurz vor unserer Ankunft machten wir nochmal Halt bei einer kleinen Tankstelle mitten im Niemandsland. Wir hatten schon vorher überall Warnschilder gesehen, auf denen Stand, dass Schneeketten Pflicht sind, dachten uns aber: "Was ´n Qutasch! Schneeketten in Kalifornien, bei Sonnenschein und 20°C?!" Naja, die Leute dort versicherten uns, dass wir welche brauchen würden und wir sonst nicht in den Park gelassen werden. Da am Rand der Tanke kleine Schneehäufchen lagen, glaubten wir ihnen und Kauften einen Satz -zum Glück, denn keine 10km später lag überall Schnee, zum Teil nen knappen Meter hoch zussamgefercht am Wegesrand. Am Parkeingang angekommen durften Hendrik und Timo dann ihre Künste im Schneekettenanlegen unter Beweis stellen und ich muss sagen: Bravo!!! Auch wenn auf den Strassen zumeist kein Schnee mehr lag, weil die Schneefahrzeuge alles geräumt hatten, fühlten wir uns doch sicherer -aber das Geräusch, das Schneeketten auf asphaltierten Strassen erzeugen, werden wir wohl alle nicht mehr so schnell vergessen...grausam!!! Aber Hendrik unsere Ratzebacke hatte natürlich auch unter diesen Bedingungen kein Problem zu Schlafen :-D gestern war dann unser zweiter und voraussichtlich letzter Tagesausflug; dieser führte uns zunächst nach Santa Cruz, wo wir uns dieses Mal auch Downtown anschauten: Hippi!!! Dort aßen wir das leckerste und verrückteste Eis, das uns allen je untergekommen ist: riesige Waffelbecher mit Schoko-Zuckerperlen-Rand und Eis mit einem zermanschten Brownie (man konnte dort ALLES in sein Eis manchen lassen!!!). Weiter gings durch den nahegelegenen Wald und über schreckliche Strassen mit schlimmen Schlaglöchern zum Mistery Spot -das war echt lustig! Dort sind die Naturgesetze außer Kraft gesetzt und man kann an der Seitenwand eines Hauses stehen, verändert seine Grösse und sogar die Bäume wachsen dort anders als anderswo ;-) Nach diesem Vergnügen gings weiter nach Monterey, wo wir noch eine Weile bummelten und dann im Willie's lecker Starters zu uns nahmen (mehr schafft man hier einfach nicht...).

Heute geht´s in den Zoo von San Francisco und evtl. noch in den Golden Gate Park. Wir müssen das Wetter ausnutzen, denn laut Wetterbericht soll es ab morgen schon wieder schlechter werden...aber daran wollen wir nun noch gar nicht denken :-)



Ich sende all unseren Lieben viele Grüße und Küsse!!!

Have a nice day!!!

Samstag, 17. Januar 2009

Music Man Bongo 5 HH

Hinter diesem komischen Namen versteckt sich der Traum eines jeden Bassisten. Der Bongo ist eine, wie es immer so schön heißt, elektronische Bassgitarre! Bassisten hören das nicht gerne, denn schließlich ist der Bass keine Gitarre; im Übrigen genau so wenig wie ein elektronisches Cello. Der Bass bleibt also Bass und das ist auch gut so. Ich habe das große Glück gehabt genau zu dieser Zeit nach Amerika fliegen zu dürfen. Momentan, so muss man nämlich wissen, bietet sich dem europäischen Musiker eine reiche Auswahl an verschiedenen Raritäten und High-End-Produkten zu einem Schnäppchenpreis. So war auch dieser Bass, im Vergleich zu den in Deutschland üblichen Preisen, echt günstig. Um das ganze mal ein wenig konkreter werden zu lassen, ich konnte hier ca. 80% sparen. Oder anders, zu Hause hätte ich 5-mal so viel zahlen müssen. Ich bin in jedem Fall sehr stolz auf meine Beute und ich denke meine Musikerkollegen in Bremen werden sich mindestens genau so für mich freuen, da ein neues Instrument ja auch immer der Allgemeinheit zugute kommt. An dieser Stelle sei auch noch einmal unsere Internetpräsenz ---www.myspace.com/fastlanebeckstown--- erwähnt, auf der sich ab spätestens April 2009 auch wieder Neuigkeiten finden lassen. Viele Spaß beim reinschnuppern!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Wieder alleine in Amerika

Nun, nachdem meine Mama und Anna wieder daheim angekommen sind, bin ich abermals auf mich alleine gestellt. Wir hatten eine tolle Zeit in Vegas, über die ich allerdings erst später berichten werde.
Ich muss gestehen, dass mir der Abschied am Flughafen hier in San Francisco nicht leicht gefallen ist. Ich hätte das nicht erwartet, zumal ich ja eigentlich schon vorher wusste wie es sein würde abends nicht mehr mit meiner geliebten Freundin einschlafen zu können. Nun ja, es ist einfach keine Dauerlösung, Gott sei Dank aber auch nicht als solche gedacht. Nicht, dass es mir hier nicht gefallen würde, ganz im Gegenteil, ich hätte es nicht besser treffen können; das trifft vor allem auf meine Gastfamilie zu, die ich an dieser Stelle ganz lieb grüßen möchte. Dennoch beschleicht mich das Gefühl des Heimwehs in bestimmten Situationen (Mama mach dir keine Sorgen, es ist nicht so schlimm wie damals im Schullandheim vor 19 Jahren ;)). Wie dem auch sei, mir geht es gut!
Ich möchte nun etwas über unseren letzten Teil des Roadtrips schreiben. Als kleine einleitende Frage habe ich mir folgendes überlegt: Was fällt euch bei der Zahl 40 ein? RICHTIG! Das ist genau der Betrag, den ich in Vegas erbeuten konnte! Klingt vielleicht nicht viel, ist aber im Vergleich zu dem Gewinn eines Durchschnittsamerikaners, der bei ca. -500$ pro Wochenende liegt, doch gar nicht so schlecht. Viel mehr gibt es zu Las Vegas auch nicht mehr zu sagen, weil es im Prinzip überall nur um das Spielen um Geld geht und das doch eine Sache ist, mit der ich mich nicht so recht anfreunden kann. Man könnte diese 500$ doch auch sinnvoller investieren, oder!? Dennoch, um Sinn geht es hier ja auch nicht, sondern vielmehr um den dazugehörigen „falschen Freund“ aus dem Englischen, „sin“, der Sünde. Klingt vielleicht ein Bisschen zu biblisch, trifft aber, besonders mit dem Hintergrund, dass an meinem „Siegestisch“ nur leicht bekleidete Damen herumliefen, voll zu. Als kleiner Insider sei hier noch folgender Rat angebracht: „Setze immer auf die schwarze 35 beim Roulette!“

Fotos folgen bald!

Ich möchte auch ganz besonders liebe Grüße an Rolf schicken, der sich gerade in diesem Moment hoffentlich gut erholt. Gute Besserung nach Bremen!

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Happy New Year

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein gesundes, erfogreiches, freundliches, fröhliches, erlebnisreiches, entspanntes, und aufregendes Jahr 2009.

Michaela, Timo und Anna

Dienstag, 30. Dezember 2008

Universal Studios / Hollywood / L.A.

Was für eine Stadt! L.A. hat schon so Manches zu bieten. Heute waren wir den ganzen Tag in den Universal Studios, wobei wir alleine auf der Hin- und Rückfahrt an so manchen bekannten Filmsets und anderen interessanten Orten vorbeigekommen sind. So haben wir auf dem Hinweg das Magic Castle von Houdini begutachten können in dem erst seit neuestem auch Normalsterblich hineingehen dürfen. Die Rückfahrt war dann von einem Drive-by an der Kirche aus „Das Omen“ und „Sister Act“ (die gleiche Kirche), sowie der Begutachtung des „Viper Room“, des ehemaligen Nachtclubs von Johnny Depp geprägt.
Unsere erste Attraktion in den Universal Studios, die größtenteils aus verschiedenen Shows zu berühmten Filmen bestehen, war dann eine Rundfahrt durch die originalen Sets zu u.a. „Krieg der Welten“ (kaputtes Flugzeug nach Alien-angriff), Landestelle der Apollo 13 Kapsel aus dem gleichnamigen Film, der berühmten Wand aus der „Truman Show“ und viele andere. Außerdem haben wir Filmrequisiten zu verschiedenen sehr bekannten Filmen gesehen. So wurde der originale Delorean aus „Zurück in die Zukunft“, verschiedene Autos aus „Jurassic Park“ und weitere zur Schau gestellt. Das Highlight für Anna war dann vermutlich die Fahrt durch die komplette Wisteria Lane aus der TV-Show „Desperate Housewives“. Mama hingegen fand wohl die Vorbeifahrt am original erhaltenen Bates-Motel aus dem Film „Psycho“ am beeindruckendsten. Ich hingegen war doch vom Filmset aus Krieg der Welten fasziniert. Nass geworden sind wir auch, aber nur oberflächlich, so dass am Showende bereits alles wieder trocken war. Naja, Gott sei Dank haben wir gefühlte 999999999 Bilder und nochmal so viele Videos gemacht, damit auch ja alles auf irgendwelchen Datenträgern verstauben kann, wenn wir dann, ich etwas später als die beiden anderen, wieder zurück in Bremen sind. ;)
Als zweite und wohl beeindruckendste Show besuchten wir dann eine sehr lange Actionszene passend zu dem Film „Waterworld“ mit Schauspielern aus diversen TV-Produktionen, u.a. einem Charakter aus „Twilight“, falls das jemand kennt. Es wurde geschossen, Fässer sind explodiert, lebensgefährliche Stunts wurden inszeniert und zu allem Überfluss wurde dann auch noch mit sehr sehr viel Wasser herumgespritzt. Wer des Englischen mächtig ist hätte dem Namen „Waterworld“ bereits vorher entnehmen können, dass dies der Fall sein würde. Darauf haben wir eine Tiershow bewundern dürfen. Ein tolles Erlebnis, zumal die Tiere dort selbst Filmstars sind und in aktuellen oder zukünftigen Produktionen partizipieren. Der Film mit der größten Ansammlung tierischer Akteure war „Evan Allmächtig“, der Nachfolger von „Bruce Allmächtig“. Sogar Katzen werden hier dressiert, wobei ich bezweifeln mag, dass solch ein Unterfangen von Erfolg gekrönt sein kann, doch vielleicht belehrt mich mein Vater ja eines besseren. ;) Ganz liebe Grüße an dieser Stelle und ein großes Dankeschön für das Katzensitting!
Nach der wirklich sehr sehenswerten Tiershow ging es ab zu dem „Jurassic Park Ride“ in den sich aber lediglich Michaela getraut hatte, nachdem Anna und ich keine Lust hatten erneut nass zu werden. Soll wohl schön gewesen sein, mehr kann ich leider nicht dazu sagen. Anna hat mich wären der Wartezeit auf Mama im Airhockey geschlagen, weil mir, dem Airhockey-König, ein dummes Eigentor passiert ist. Naja, ehrlich gesagt hat der Bessere gewonnen… Bevor wir im Panda Express, oder so ähnlich, dann eine kleine Zwischenmahlzeit verspeist haben, waren wir noch im „Backdraft“, einer pyrotechnischen Inszenierung die ihres Gleichen sucht. Es war dort eine Fabrikhalle nachgebaut in der nach und nach alles entflammt wurde, so dass wir am Ende der Show geschätzte 60-70 Grad in diesem Raum hatten; sehr beeindruckend, wie eigentlich alles dort.
Abschließend haben wir dann Cyberdyne einen Besuch abgestattet. Das gerade entwickelte Überwachungssystem Skynet war lustiger weise gerade dabei durchzudrehen, so dass einige sehr tolle Spezialeffekte inklusive 3D Animationen bestaunt werden konnte. Gott sei Dank haben Arnie und John Connor Schlimmeres verhindern können. Mama war nach unserem Besuch beim Terminator noch im House of Horror, bevor es dann Richtung Exit ging. Exit heißt hier im Übrigen nicht Ausgang, sondern „Es geht weiter Leute! Kauft sinnbefreites Zeugs als Andenken!“, daher waren wir anschließend noch ca. 1 ½ Stunden in diversen Shops schauen und einkaufen.
Morgen geht es nach einer hoffentlich erholsamen Nacht auf nach Vegas Baby!
PS: NEUE VIDEOS IN ÄLTEREN BLOGEINTRÄGEN VORHANDEN!!!